Nicole Rinder:
Der Tod bringt mich nicht um

Warum ich Bestatterin geworden bin

Nicole Rinders Sohn lebte nur vier Tage. Es war ein angekündigter Tod, ein langer Abschied. Diese Erfahrung veränderte Nicole Rinders Leben und führte sie zu ihrer Berufung.

Bis zum Tod ihres Sohnes arbeitete Nicole Rinder als Arzthelferin. Danach machte sie eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin und begann, für AETAS Lebens- und Trauerkultur zu arbeiten. Heute leitet sie AETAS Lebens- und Trauerkultur zusammen mit Florian Rauch. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Begleitung und Bestattung, wenn Kinder sterben, bei Suiziden und plötzlichen Todesfällen.

In „Der Tod bringt mich nicht um“ erzählt sie, wie sie diesen Weg gegangen ist, und gibt einen Einblick in den Alltag einer Bestatterin. Dabei verbindet Nicole Rinder die Erfahrungen der persönlich Betroffenen mit der professionellen Perspektive der Trauerbegleiterin. Ihr Weg zeigt, dass es möglich ist, das Leben nach einem schmerzlichen Verlust nicht nur auszuhalten, sondern dem eigenen Leben eine neue und gute Richtung zu geben.

„Ich glaube unerschütterlich daran, dass wir in der Lage sind, auch nach tragischen Ereignissen weiterzuleben. Dass dann Kräfte hervorkommen, von denen wir nichts gewusst haben. Dass wir unser „Gleichgewicht“ zurückgewinnen und uns sogar neu aufstellen können. Damit das gelingen kann, müssen natürlich einige Bedingungen erfüllt sein. Die wichtigste ist, bereit zu sein: bereit, den schweren, steinigen Weg auf sich zu nehmen, um entdecken zu können, dass hinter den dunklen Wolken wieder die Sonne scheint.“

Nicole Rinder
Der Tod bringt mich nicht um
Warum ich Bestatterin geworden bin

128 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Patmos Verlag ISBN 978-3-8436-0944-9
€ 18
Hier erhältlich