Heidi Bergmann

Heidi Bergmann ist geprüfte Sekretärin und Bilanzbuchhalterin. Viele Jahre sammelte sie in verschiedenen Branchen Erfahrungen und bildete sich immer weiter. Zuletzt war sie Leiterin Rechnungswesen, Personal und Controlling beim AETAS-Kooperationspartner F. X. Rauch Naturstein am Bau. Durch diese Nähe hatte sie auch immer wieder Kontakt zu AETAS. Seit Januar 2014 ist sie bei AETAS für die Buchhaltung und Lohnbuchhaltung zuständig.

„Durch persönliche Erfahrungen war ich dem Thema gegenüber schon sensibilisiert. Doch der besondere Umgang bei AETAS gibt einem nochmal einen anderen Blick auf die Themen Tod und Trauer. Bei AETAS zu arbeiten bedeutet für mich nicht nur eine berufliche, sondern auch eine persönliche Weiterentwicklung und Bereicherung in meinem Leben.“

Gisela Lipka-Witek

Gisela Lipka-Witek leitete viele Jahre den Empfang einer großen Wirtschaftskanzlei. Dabei begeisterte sie sich immer mehr für den Umgang mit Menschen – und immer weniger für die Fixierung auf Geld und Gewinn. Auf der Suche nach anderen Inhalten ließ sie sich zur Heilpraktikerin für Psychotherapie ausbilden. Danach wurde ihr immer deutlicher, dass sie sich der Begleitung von Menschen widmen wollte. Dieser Weg führte sie 2012 zu AETAS.

„Für mich ist der Mittelpunkt meiner Arbeit bei AETAS die einfühlsame Begleitung der Angehörigen. Dabei ist es wichtig, gemeinsam mit den Trauernden einen passenden Rahmen für die Verabschiedung des geliebten Menschen zu finden. Besondere Aufmerksamkeit widme ich auch der ganz persönlichen Gestaltung von Trauerfeiern. Die Wertschätzung und das Vertrauen, das mir dabei entgegengebracht werden, machen meine Arbeit so besonders.“

Nina Schick

Nina Schick hat ein Staatsexamen in Jura und einen Master-Abschluss in Journalismus. Nach ihrer Ausbildung stand sie zehn Jahre in Diensten von FOCUS Online, zuletzt als stellvertretende Nachrichtenchefin. 2015 lernte sie die AETAS Lebens- und Trauerkultur und die AETAS Kinderstiftung kennen. Sowohl die Hilfe für verletzte Kinderseelen als auch der offene, unbefangene Umgang mit Trauer waren Inhalte, mit denen sie sich identifizierte. Deswegen übernahm Nina Schick 2016 die Aufgabe, die Öffentlichkeitsarbeit für AETAS Lebens- und Trauerkultur und die AETAS Kinderstiftung zu machen.

„Die tägliche Begegnung mit Tod und Trauer macht meine Arbeit nicht bedrückend, sondern wahrhaftig und lebendig. Die gesellschaftliche Scheu vor diesen Themen halte ich für ungerechtfertigt und ungesund. Mit der Öffentlichkeitsarbeit für AETAS möchte ich die Trauerkultur ins Gespräch bringen.“

Erika Glas

Erika Glas ist gelernte Kauffrau für Bürokommunikation. Den größten Teil ihres Berufslebens verbrachte sie in den verschiedenen Bereichen der Administration einer caritativen Jugendhilfeeinrichtung. Sie half mit, diesen Bereich aufzubauen, zu professionalisieren und später zu leiten. Dort lernte sie viele Schicksale und Lebenswege kennen – jedoch immer aus einer gewissen Distanz. So wuchs in ihr der Wunsch, sich direkter mit Menschen in besonderen Lebenslagen zu beschäftigen, und sie kam Frühjahr 2016 zu AETAS.

„Die Erfahrung, einen geliebten Menschen zu verlieren und mit dieser Trauer umgehen zu müssen, teilen wir alle irgendwann. Menschen in dieser ersten, so eindrücklichen und unwiederbringlichen Zeit zu unterstützen, bereichert mein Leben und erweitert meine Sicht.“

Evelyn Guldner

Evelyn Guldners Berufsleben spielte sich jahrelang am Schreibtisch ab. Die Bürotätigkeit machte sie immer unzufriedener. Schon lange hatte sie den Wunsch gehegt, eine Aufgabe zu finden, bei der sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite stehen kann. Durch eigene Lebenserfahrungen fühlte sie sich schließlich gefestigt genug, sich mit dem Tod und dem Umgang damit auseinanderzusetzen. Dieser Weg führte sie im Sommer 2016 zu AETAS, wo sie seitdem als Trauerbegleiterin arbeitet.

„In unserer heutigen Gesellschaft sind wir versucht, den Tod, der ja selbstverständlicher Teil des Lebens ist, zu verdrängen. Die Arbeit bei AETAS gibt mir die Möglichkeit, Menschen in der schweren Zeit nach dem Tod eines geliebten Menschen zu begleiten, ihnen zu ermöglichen, die nächsten Schritte mitzugestalten und ihrer Trauer Raum zu geben.“

Christine Petermichl

Christine Petermichl stammt aus einem Bestatter-Haushalt. Doch als junge Frau war ihr klar: den Betrieb wollte sie auf keinen Fall übernehmen. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre und arbeitete im Marketing in der Markenartikelindustrie. Später wechselte sie in die Personalberatung und war als Researcherin für Führungskräfte in Pharmaunternehmen tätig. Bei einer beruflichen Neuorientierung stellte sie fest, dass sie mit ihrer Lebenserfahrung anderen Menschen als Trauerbegleiterin zur Seite stehen wollte – so kam sie 2003 zu AETAS.

„Trauerbegleitung ist eine Aufgabe, die nach Menschen mit Lebenserfahrung geradezu verlangt. Als Trauerbegleiterin kann ich etwas wirklich Sinnvolles tun – und ich kriege bei meiner Arbeit wesentlich mehr zurück, als ich gebe.“

Brigitta Strauch

Brigitta Strauch arbeitete 20 Jahre im Finanzwesen, zuletzt im Unternehmenscontrolling einer italienischen Großbank. Der Wunsch, dem Berufsalltag mehr Sinn zu geben und die persönliche Erfahrung mit dem Verlust einer lieben Freundin brachten sie Anfang 2017 zu AETAS.

„Ich erlebe täglich, dass Sterben und Tod ihren Schrecken verlieren können, wenn wir für unsere Trauer einen angemessenen Raum finden. Das beruhigt und macht Mut.“

Heike Teschl

Heike Teschl ist ausgebildete Hotelfachfrau und Touristikfachkraft. Bei AETAS fing sie 2008 als Bürokraft an. Dabei wurde ihr jedoch schnell klar, dass die reine Schreibtischtätigkeit sie nicht erfüllte. Die Menschen, die zu AETAS kamen, berührten und bewegten sie so, dass sie diese auch begleiten und unterstützen wollte.

„Ich erlebe meine Arbeit ständig neu als bewegend, berührend, intensiv und erfüllend. Es geht um die wirklich wesentlichen Dinge im Leben, und kein Tag ist wie der andere. Es ist ein wunderbares Gefühl, so viel Positives bewirken zu können und den Angehörigen Dinge nahezubringen, welche sie sich im Vorfeld niemals hätten vorstellen können. Und nicht zuletzt wird einem jeden Tag dankbar bewusst, wie wertvoll das eigene Leben ist.“

Jonas Weinzierl

Nach seinem Studium der katholischen Theologie arbeitete Jonas Weinzierl zunächst als Bildungsreferent eines Freiwilligendienstes des Jesuitenordens. Die Suche nach einer Aufgabe, in der er Menschen intensiv begleitet, führte ihn 2008 zu AETAS. Neben seiner Tätigkeit als Trauerbegleiter ist er ehrenamtlich als Exerzitienbegleiter und Geistlicher Begleiter tätig.

„In den sehr intimen Momenten des Abschieds dabei sein zu dürfen, berührt mich immer wieder neu. Und was mich schließlich fasziniert und vordergründig vielleicht überraschen mag: In den Tagen rund um die Bestattung geht es letztendlich vor allem um das Leben: das Leben des Verstorbenen, das noch einmal gewürdigt werden soll, aber auch um das Leben der Angehörigen.“

Marko Tomic

Marko Tomic lernte zunächst das Fach des Hoteliers und sammelte mehrere Jahre Berufserfahrung im Bereich des Beherbergungs- und Gaststättenwesens. Seinem Anliegen, dafür zu sorgen, dass Menschen sich willkommen und gut aufgehoben fühlen, geht er seit 2013 am Empfang von AETAS nach. Zudem ist er gemeinsam mit Nikolai Waldmann für die grafische Gestaltung zuständig.

„Bei AETAS Lebens- und Trauerkultur tätig zu sein, bedeutet für mich, wirklich jeden Tag im Leben zu schätzen zu wissen. Die stets sehr positive Rückmeldung der Angehörigen, die wir im Bereich der grafischen Gestaltung bei AETAS betreuen, lässt mich täglich Kraft für neue Aufgaben und Herausforderungen schöpfen.“