Florian Rauch

 

Florian Rauch wuchs in einer alteingesessenen Münchner Steinmetz-Familie auf. Nach Abschluss seines BWL-Studiums wurde er Geschäftsführer der Münchner Niederlassung des größten Bestattungsunternehmens Deutschlands. In dieser Zeit befasste er sich intensiv mit der Trauerthematik und entwickelte ein ganzheitliches Konzept. Sein Anliegen war es, auf die individuellen Bedürfnisse der Trauernden einzugehen und Trauernde aktiv an der Gestaltung des letzten Festes zu beteiligen. Mit der Gründung von AETAS im Jahr 2000 setzte er dieses Konzept in die Praxis um.

„Viele Trauernde erleben ausgerechnet in ihrer schwersten Zeit, dass sie alleine sind. Dass selbst Freunde den Kontakt meiden, sie nicht über ihre Gefühle sprechen können. Bei AETAS möchten wir auch nach der Bestattung Ansprechpartner für Trauernde sein.“

Nicole Rinder

Als Nicole Rinder ihren Sohn verlor und dabei die tröstende Erfahrung machte, genügend Zeit für den Abschied zu haben und ihn intensiv zu erleben, wollte sie dies auch anderen Menschen ermöglichen. Sie machte eine Ausbildung zur Trauerpädagogin und begann im Jahr 2001 für das gerade gegründete Bestattungsinstitut AETAS zu arbeiten. Schnell spürte sie, dass sie darin nicht nur ihren Beruf, sondern auch ihre Berufung gefunden hatte. Aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus begleitete sie besonders oft Eltern, die ein Kind verloren hatten, ebenso lag ihr Schwerpunkt bei traumatischen Todesfällen.

Heute leitet Nicole Rinder AETAS gemeinsam mit Florian Rauch.

„Es ist für mich immer wieder sehr berührend und nicht selbstverständlich, wenn Menschen mich an ihrer Trauer und deren Ausdruck teilhaben lassen. Meine Arbeit zeigt mir jeden Tag, um was es wirklich im Leben geht.“