Erika Glas

Erika Glas ist gelernte Kauffrau für Bürokommunikation. Den größten Teil ihres Berufslebens verbrachte sie in den verschiedenen Bereichen der Administration einer caritativen Jugendhilfeeinrichtung. Sie half mit, diesen Bereich aufzubauen, zu professionalisieren und später zu leiten. Dort lernte sie viele Schicksale und Lebenswege kennen – jedoch immer aus einer gewissen Distanz. So wuchs in ihr der Wunsch, sich direkter mit Menschen in besonderen Lebenslagen zu beschäftigen, und sie kam Frühjahr 2016 zu AETAS.

„Die Erfahrung, einen geliebten Menschen zu verlieren und mit dieser Trauer umgehen zu müssen, teilen wir alle irgendwann. Menschen in dieser ersten, so eindrücklichen und unwiederbringlichen Zeit zu unterstützen, bereichert mein Leben und erweitert meine Sicht.“

Brigitta Strauch

Brigitta Strauch arbeitete 20 Jahre im Finanzwesen, zuletzt im Unternehmenscontrolling einer italienischen Großbank. Der Wunsch, dem Berufsalltag mehr Sinn zu geben und die persönliche Erfahrung mit dem Verlust einer lieben Freundin brachten sie Anfang 2017 zu AETAS.

„Ich erlebe täglich, dass Sterben und Tod ihren Schrecken verlieren können, wenn wir für unsere Trauer einen angemessenen Raum finden. Das beruhigt und macht Mut.“

Heike Teschl

Heike Teschl ist ausgebildete Hotelfachfrau und Touristikfachkraft. Bei AETAS fing sie 2008 als Bürokraft an. Dabei wurde ihr jedoch schnell klar, dass die reine Schreibtischtätigkeit sie nicht erfüllte. Die Menschen, die zu AETAS kamen, berührten und bewegten sie so, dass sie diese auch begleiten und unterstützen wollte.

„Ich erlebe meine Arbeit ständig neu als bewegend, berührend, intensiv und erfüllend. Es geht um die wirklich wesentlichen Dinge im Leben, und kein Tag ist wie der andere. Es ist ein wunderbares Gefühl, so viel Positives bewirken zu können und den Angehörigen Dinge nahezubringen, welche sie sich im Vorfeld niemals hätten vorstellen können. Und nicht zuletzt wird einem jeden Tag dankbar bewusst, wie wertvoll das eigene Leben ist.“

Jonas Weinzierl

Nach seinem Studium der katholischen Theologie arbeitete Jonas Weinzierl zunächst als Bildungsreferent eines Freiwilligendienstes des Jesuitenordens. Die Suche nach einer Aufgabe, in der er Menschen intensiv begleitet, führte ihn 2008 zu AETAS. Neben seiner Tätigkeit als Trauerbegleiter ist er ehrenamtlich als Exerzitienbegleiter und Geistlicher Begleiter tätig.

„In den sehr intimen Momenten des Abschieds dabei sein zu dürfen, berührt mich immer wieder neu. Und was mich schließlich fasziniert und vordergründig vielleicht überraschen mag: In den Tagen rund um die Bestattung geht es letztendlich vor allem um das Leben: das Leben des Verstorbenen, das noch einmal gewürdigt werden soll, aber auch um das Leben der Angehörigen.“