Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen handelt es sich bei Faszien um ein gewaltiges Organ, ein Netzwerk, das sich über den gesamten Körper erstreckt. Unzählige Nerven, Bewegungssensoren und Schmerzrezeptoren machen das Netzwerk der Faszien zum größten „Sinnesorgan“ (sensorischen Organ) des Körpers.
Körperliche Erfahrungen, Stressreaktionen – auch der oft hohe Stress des Alltags – und traumatische Belastungen, zu denen der Verlust eines geliebten Menschen zählt, führen zu Phänomenen der Erstarrung, des Einfrierens. Sie prägen die Empfindungen und Wahrnehmungen unserer Körper- und Gefühlslandschaft. Da diese Erfahrungen in den Nervenzellen der Faszien gespeichert sind, sollten Faszien nicht mechanisch trainiert werden, sondern traumasensibel. Diese Form des Faszientrainings hilft, chronische Erstarrungsphänomene zu lösen, genauso wie Spannungen, die vom täglichen Stress des Lebens erzeugt werden. Die Körperwahrnehmung, das Körpergefühl und die Beweglichkeit werden verbessert, wir können uns (wieder) lebendig, mit dem Leben verbunden, fühlen.

Bitte Wärmflasche, Yogamatte, bequeme Trainingskleidung und warme Socken mitbringen.

Termine:  Samstag, 14.00 – 19.00 Uhr

Kosten: 80 Euro, jeweils Samstag – die Samstagskurse sind einzeln buchbar.

Leitung: Yvonne Pouget, Choreografin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Tanztherapeutin
www.faszien-flow-training.de

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen

 

 

Samstag, Januar 25, 2020
14:00 — 19:05 (5h 5′)

AETAS Lebens- und Trauerkultur

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