Fragen und Antworten
Häufig gestellte Fragen
Der Abschied am offenen Sarg ist nach unserer Erfahrung bei AETAS ein zentrales Ritual zwischen Tod und Beerdigung. Das eigene Sehen hilft, den Tod als Realität zu begreifen und den Körper des Verstorbenen loszulassen. Das Bild des Toten überlagert die Erinnerung an den lebenden Menschen nicht, sondern tritt daneben. Gerade bei Unfällen, Suiziden oder dem Tod eines Kindes ist dieser Schritt wichtig, damit Hinterbliebene kein selbst erdachtes Bild mit sich tragen.
In Deutschland dürfen Verstorbene bis zu 72 Stunden zu Hause aufgebahrt werden – auch wenn der Tod in einer Klinik, einem Hospiz oder einem Pflegeheim eingetreten ist. AETAS organisiert die Überführung nach Hause. So können Angehörige und Freunde in vertrauter Umgebung in Ruhe Abschied nehmen, ohne den Druck eines Klinikbesuchs oder fester Öffnungszeiten.
Diese Angst ist sehr verbreitet und daher verständlich. Bei AETAS begleiten wir Sie Schritt für Schritt: Wir bereiten Sie auf das vor, was Sie sehen werden, und Sie entscheiden selbst, wann und wie nah Sie sich dem Verstorbenen nähern. Niemand muss länger bleiben, als es sich gut anfühlt. Die Sorge, das Bild des Toten würde die Erinnerung an den lebenden Menschen auslöschen, bestätigt sich nach unserer Erfahrung nicht.
Für den Abschied gibt es bei AETAS keine starre Zeitvorgabe. Wir stimmen die Termine individuell mit Ihnen ab und schaffen den Raum, den Sie für einen persönlichen und bewussten Abschied benötigen. Manche Familien bleiben wenige Minuten, andere mehrere Stunden. Entscheidend ist, was für Sie stimmig ist.
Bei AETAS können Sie eine Reihe persönlicher Dinge mitgeben: Briefe, Fotos, Zeichnungen von Kindern, ein Kuscheltier, ein Lieblingsbuch oder ein Schmuckstück. Wir empfehlen auch dem Verstorbenen die Lieblingskleidung anzukleiden und z.B. eine Lieblingsdecke mitzugeben. Bei einer Erdbestattung sind die Möglichkeiten weiter; bei einer Feuerbestattung dürfen aus Umwelt- und Krematoriumsgründen nur unbedenkliche Materialien mitverbrannt werden – keine Metalle, kein Kunststoff, keine Batterien. Wir beraten Sie, was im Einzelfall möglich ist.
AETAS organisiert die Überführung des Verstorbenen nach Hause und begleitet Sie bei der Gestaltung der häuslichen Aufbahrung. Je nach Situation erfolgt die Aufbahrung im Sarg oder im vertrauten Bett des Verstorbenen. Kerzen, Blumen und persönliche Gegenstände können den Raum individuell gestalten. Nach gemeinsamer Absprache organisieren wir zu einem passenden Zeitpunkt die weitere Überführung.
Bei einer anonymen Bestattung wird die Asche des Verstorbenen ohne Namenshinweis auf einem Gemeinschaftsgräberfeld beigesetzt. Die Angehörigen erfahren weder den genauen Zeitpunkt noch den exakten Ort der Beisetzung. Das Gräberfeld ist meist eine Rasenfläche ohne individuelle Grabkennzeichnung. AETAS berät Sie ausführlich zu dieser Bestattungsform und möglichen Alternativen.
In München finden anonyme Bestattungen auf einer Wiese auf dem Waldfriedhof statt. Dort befindet sich ein Gemeinschaftsgräberfeld ohne individuelle Grabkennzeichnungen. AETAS begleitet Sie bei allen Formalitäten und organisiert die anonyme Beisetzung auf dem Waldfriedhof für Sie.
Ja, eine Trauerfeier ist unabhängig von der anonymen Beisetzung möglich. Bei AETAS können Sie vor der Beisetzung eine Trauerfeier mit Sarg oder eine Urnentrauerfeier abhalten. So haben Angehörige die Möglichkeit, sich würdevoll zu verabschieden, auch wenn später kein konkreter Grabplatz vorhanden ist.
Nein, eine anonyme Bestattung ist unwiderruflich. Sobald die Beisetzung erfolgt ist, kann die Entscheidung nicht mehr rückgängig gemacht werden. Die genaue Grabstelle wird nicht dokumentiert und kann nachträglich nicht ermittelt werden. AETAS rät daher, diese Bestattungsform gut zu überdenken und sich vorher umfassend beraten zu lassen.
Es gibt inzwischen viele Bestattungsformen, die keine Grabpflege erfordern, aber dennoch einen konkreten Ort des Gedenkens bieten. Dazu zählen beispielsweise Baumbestattungen, Seebestattungen oder Urnengräber mit Dauergrabpflege. AETAS informiert Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über die verschiedenen Möglichkeiten, die zu Ihrer Situation passen.
Bei einer Baumbestattung wird die Asche des Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. AETAS Bestattungen organisiert dafür zunächst eine Feuerbestattung mit Einäscherung. Die Beisetzung erfolgt anschließend auf speziellen Waldfriedhöfen oder in Baumbereichen kommunaler Friedhöfe. Eine Sargbeisetzung ist bei dieser naturnahen Bestattungsform nicht möglich.
In München bietet AETAS Bestattungen Baumbestattungen auf zwei kommunalen Friedhöfen an: im Neuen Teil des Waldfriedhofs und auf dem Waldfriedhof Solln. Darüber hinaus können Beisetzungen auch in Waldfriedhöfen privater Anbieter wie der FriedWald GmbH in ganz Deutschland organisiert werden. AETAS berät Sie bei der Auswahl des passenden Standorts.
Nein, bei einer Baumbestattung entfällt die Grabpflege vollständig. AETAS Bestattungen weist darauf hin, dass am Baum kein klassisches Grab angelegt wird, das geschmückt oder gepflegt werden muss. Der Baum selbst und die umgebende Natur übernehmen die Gestaltung. Diese Pflegefreiheit ist für viele Angehörige ein wichtiger Grund, sich für eine Baumbestattung zu entscheiden.
Ja, an einem Baum können mehrere Urnen beigesetzt werden. AETAS Bestattungen bietet neben Einzelplätzen auch sogenannte Gemeinschafts- oder Familienbäume an. Diese ermöglichen es Paaren oder Familien, gemeinsam an einem Baum ihre letzte Ruhe zu finden. Die verfügbare Anzahl der Plätze variiert je nach Baum und Anbieter.
Ja, bei einer Baumbestattung sind verschiedene Formen der Trauerfeier möglich. AETAS Bestattungen bietet sowohl eine Trauerfeier mit Sarg vor der Einäscherung als auch eine Urnentrauerfeier nach der Einäscherung an. Die Feier kann in einer Kirche, in der hauseigenen Trauerhalle von AETAS oder direkt am Friedhof stattfinden – je nachdem, ob die Beisetzung Teil der Zeremonie sein soll.
Der digitale Nachlass umfasst alle Online-Daten und digitalen Spuren, die ein Mensch hinterlässt. Bei AETAS Lebens- und Trauerkultur verstehen wir darunter Nutzerkonten, Online-Profile, digitale Verträge, E-Mail-Postfächer und Guthaben bei Internetdiensten. Auch digitale Verträge gehen auf die Erben über. Da heute ein großer Teil des Lebens online stattfindet, hinterlässt praktisch jeder Internetnutzer einen digitalen Nachlass, der nach dem Tod geregelt werden muss.
Nach dem Tod gehen alle digitalen Verträge und Verbindlichkeiten auf die Erben über – das gilt auch für Guthaben. AETAS Lebens- und Trauerkultur informiert, dass im Internet geschlossene Verträge nicht automatisch enden. Angehörige erben sowohl Rechte als auch Pflichten aus diesen Verträgen. Das Problem: Meist wissen Erben nicht einmal, welche Konten und Verträge überhaupt existieren.
Ja, Online-Abonnements und Verträge können nach dem Tod gekündigt werden. AETAS Lebens- und Trauerkultur übernimmt über das Online-Schutzpaket die Kündigung von Verträgen und Abonnements im Namen der Erben. Da digitale Verträge auf die Erben übergehen und oft automatisch weiterlaufen, ist eine aktive Kündigung wichtig, um unnötige Kosten zu vermeiden.
Eine gute Vorbereitung erleichtert Angehörigen die spätere Regelung erheblich. AETAS Lebens- und Trauerkultur empfiehlt, eine Liste aller Online-Konten und Zugangsdaten an einem sicheren Ort zu hinterlegen und eine Vertrauensperson zu benennen. Auch eine Vollmacht für das Girokonto gehört zur digitalen Vorsorge. Bei Fragen zur Vorsorge berät AETAS Sie gerne persönlich.
Zum digitalen Nachlass gehören persönliche Daten, Nutzerkonten und Profile bei sozialen Netzwerken, E-Mail-Diensten und Online-Shops. AETAS Lebens- und Trauerkultur weist darauf hin, dass auch Mitgliedschaften, Verträge und Abonnements sowie digitale Guthaben Teil des Nachlasses sind. Dazu zählen etwa Streaming-Abos, Cloud-Speicher, Online-Banking-Zugänge und Guthaben bei Zahlungsdiensten.
Bei einer Erdbestattung wird der verstorbene Mensch in einem Sarg in der Erde beigesetzt. AETAS begleitet Sie bei dieser traditionellen Bestattungsform, die in Deutschland ausschließlich auf Friedhöfen stattfinden darf. Die Angehörigen können zwischen verschiedenen Grabarten wählen – von Einzelgräbern bis zu Familiengräbern, in denen später weitere Beisetzungen möglich sind.
Bei einer Erdbestattung vergehen in der Regel nur wenige Tage zwischen dem Tod und der Beisetzung – deutlich weniger als bei einer Feuerbestattung. AETAS empfiehlt, diese Zeit bewusst zu nutzen: für den persönlichen Abschied, die Auswahl des Grabes und die Vorbereitung der Trauerfeier. Trauerfeier und Beisetzung finden bei einer Erdbestattung meist unmittelbar nacheinander auf dem Friedhof statt.
Ja, bei AETAS kann die verstorbene Person in ihrer eigenen Kleidung bestattet werden. Wichtig ist, dass Kleidung und Sargbeigaben aus verrottbarem Material bestehen. Schuhe werden daher nicht angezogen. Auf Wunsch unterstützen die Trauerbegleiter*innen von AETAS die Angehörigen dabei, den Verstorbenen selbst zu waschen und anzukleiden.
AETAS berät Sie bei der Wahl des passenden Grabes in München. Entscheidend sind Ihre Wünsche: Soll später eine weitere Beisetzung möglich sein? Wie aufwendig soll die Grabpflege sein? Unter den größeren Münchner Friedhöfen können Sie frei wählen, kleinere Stadtteilfriedhöfe haben eingeschränkten Bestattungsbetrieb. Die Stadt München stellt eine Übersicht bereit, die bei der Entscheidung hilft.
Bei AETAS sind die Kosten für die Bestattungsleistungen bei Erd- und Feuerbestattung identisch. In der Gesamtrechnung ist eine Erdbestattung jedoch meist teurer: durch höhere Grabkosten, das Grabmal und die laufende Grabpflege. Für eine genaue Kostenaufstellung berät AETAS Sie persönlich – telefonisch unter 089/1592760 oder vor Ort.
Bewahren Sie zunächst Ruhe. Zuerst muss eine Ärztin oder ein Arzt den Tod feststellen und den Totenschein ausstellen. Anschließend können Sie Kontakt zu AETAS Lebens- und Trauerkultur aufnehmen. Ein Verstorbener muss nicht sofort abgeholt werden. Viele Familien nutzen die ersten Stunden bewusst für einen Abschied in vertrauter Umgebung. Gemeinsam besprechen wir anschließend alle weiteren Schritte.
Bewahren Sie zunächst Ruhe. Lassen Sie zunächst durch eine Ärztin oder einen Arzt den Totenschein ausstellen, z.B. über den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Danach können Sie uns jederzeit kontaktieren. Auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen stehen wir Ihnen beratend zur Seite. In den meisten Fällen besteht keine Eile, da die Überführung häufig auch am nächsten Morgen organisiert werden kann.
AETAS Lebens- und Trauerkultur ist erreichbar unter 089-1592760. Es besteht in der Regel keine Eile mit der Abholung; viele Familien nutzen die ersten Stunden bewusst für einen ruhigen Abschied im vertrauten Zuhause
Ja. Die freie Bestatterwahl ist in Deutschland gesetzlich verankert und gilt unabhängig davon, wo der Tod eingetreten ist. Auch wenn ein Krankenhaus oder Pflegeheim mit bestimmten Bestattungsunternehmen kooperiert, sind Sie als Angehörige nicht daran gebunden. AETAS übernimmt nach Ihrer Beauftragung die Abholung aus jeder Einrichtung in München und Umgebung.
Ja. Ein Verstorbener darf aus Klinik, Hospiz oder Pflegeheim in die eigene Wohnung überführt werden, damit man dort in Ruhe Abschied nehmen kann. AETAS organisiert die Überführung und unterstützt bei der häuslichen Aufbahrung. Voraussetzung ist, dass keine meldepflichtige Krankheit vorlag. Sprechen Sie uns früh an, damit wir den Ablauf gemeinsam planen können.
In Bayern muss eine Bestattung spätestens acht Tage nach Feststellung des Todes erfolgen; bei einer Feuerbestattung gilt diese Frist für die Kremation. Wochenenden und gesetzliche Feiertage werden bei der Berechnung nicht mitgezählt. Urnen sind in der Regel innerhalb von drei Monaten beizusetzen. AETAS stimmt alle Termine mit Standesamt, Friedhof und Krematorium ab.
Nach einer Feuerbestattung stehen verschiedene Beisetzungsformen zur Verfügung. Dazu zählen die klassische Urnenbeisetzung auf dem Friedhof, Baumbestattungen, Seebestattungen sowie weitere naturnahe oder pflegefreie Grabformen. Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten in München und darüber hinaus.
Vor jeder Einäscherung wird ein nummerierter Schamottstein (Ofenmarke) zum Sarg gelegt. Dieser Stein übersteht die hohen Temperaturen unbeschadet und wird nach der Kremation gemeinsam mit der Asche in die Aschekapsel gefüllt. Auf dem Kapseldeckel sind Name, Lebensdaten, Einäscherungsnummer und der Name des Krematoriums vermerkt – eine Verwechslung ist damit ausgeschlossen.
Die Dauer hängt vom gewählten Ablauf ab. Erfolgt zunächst eine Abschiednahme oder Trauerfeier, kann die Einäscherung erst einige Tage später stattfinden. Nach Eingang der Urne sollte die Beisetzung innerhalb von 3 Monaten erfolgen, um Kosten seitens des Krematoriums zu vermeiden. Gerne beraten wir Sie zur zeitlichen Planung und koordinieren alle Termine.
In einigen Krematorien ist eine Begleitung der Sargeinfahrt möglich. AETAS arbeitet mit dem Krematorium Mainburg zusammen, wo eine Anwesenheit nach vorheriger Absprache ermöglicht werden kann. Viele Angehörige entscheiden sich stattdessen für eine persönliche Abschiedszeremonie am Sarg in unseren Abschiedsräumen oder in der Trauerhalle vor der Überführung.
In Deutschland gelten für die Aufbewahrung und Beisetzung von Urnen besondere gesetzliche Regelungen. Welche Möglichkeiten im konkreten Einzelfall bestehen, hängt von der gewählten Bestattungsform und dem Beisetzungsort ab. AETAS berät Sie gerne zu allen zulässigen Alternativen und individuellen Lösungen.
Die meisten Verträge können Sie nach einem Todesfall zeitnah kündigen, wobei die gesetzliche Kündigungsfrist in der Regel entfällt. AETAS empfiehlt, innerhalb der ersten vier Wochen mit Kündigungen zu beginnen. Besonders wichtig sind Versicherungen, Mietverträge und laufende Abonnements, um unnötige Kosten zu vermeiden.
Ja, viele Verträge können Sie ohne Erbschein kündigen. Bei AETAS erleben wir, dass die meisten Anbieter eine Sterbeurkunde als Nachweis akzeptieren. Telekommunikationsanbieter, Versicherungen und Zeitschriften-Abonnements lassen sich damit in der Regel problemlos beenden. Bei Bank- oder Immobilienangelegenheiten ist jedoch häufig ein Erbschein erforderlich. Klären Sie im Einzelfall, welche Unterlagen der jeweilige Vertragspartner benötigt – ein Anruf spart oft Zeit.
Den Antrag auf Hinterbliebenenrente stellen Sie beim Rentenservice der Deutschen Post oder direkt bei der Deutschen Rentenversicherung. Wenn der verstorbene Mensch bereits Rentner war, können Sie zunächst einen Vorschuss mit dem Formular „Änderungsanzeige“ beantragen – die Adresse lautet: Deutsche Post AG, Niederlassung Renten Service, 13497 Berlin. AETAS unterstützt Sie bei der Abmeldung der Rente, den Rentenantrag selbst müssen Sie als Angehörige stellen. Halten Sie Sterbeurkunde, Heiratsurkunde und Rentenversicherungsnummer bereit.
Die großen Plattformen haben eigene Verfahren für Konten Verstorbener. Bei Facebook können Sie das Konto in einen Gedenkzustand versetzen oder die Löschung beantragen – beides über ein Online-Formular mit Sterbeurkunde. Instagram funktioniert ähnlich. LinkedIn und Xing löschen Konten auf Anfrage der Angehörigen, wenn Sie die Sterbeurkunde hochladen. AETAS empfiehlt, auch E-Mail-Konten nicht zu vergessen, da diese oft als Login für andere Dienste dienen. Notieren Sie sich alle Plattformen, die Sie in den Kontoauszügen oder im Browser des Verstorbenen finden.
Ja, Angehörige müssen das Finanzamt informieren und die letzte Steuererklärung für das Todesjahr abgeben. Bei AETAS weisen wir Angehörige darauf hin, dass diese Pflicht oft übersehen wird. Das zuständige Finanzamt ist das des letzten Wohnsitzes. Sammeln Sie Belege und Unterlagen, idealerweise bevor Sie die Wohnung räumen. Bei größeren Erbschaften kann auch Erbschaftsteuer anfallen.
Ja, für die Beurkundung beim Standesamt werden die Dokumente in der Regel im Original benötigt. Falls Unterlagen fehlen, unterstützt AETAS Angehörige bei der Neubeschaffung – etwa von Geburts- oder Heiratsurkunden bei den zuständigen Behörden.
Die wichtigsten Dokumente befinden sich meist an zentralen Orten: in Ordnern, Schubladen, Tresoren oder digitalen Ablagen. Viele Menschen bewahren Geburtsurkunden, Heiratsurkunden und Versicherungspolicen gemeinsam auf. Prüfen Sie auch digitale Ablagen – manche Unterlagen liegen heute nur noch elektronisch vor. Sollten Dokumente nicht auffindbar sein, helfen wir bei der systematischen Klärung und Beschaffung.
Fehlende Dokumente sind kein Grund zur Sorge. AETAS unterstützt Sie dabei, fehlende Dokumente bei den zuständigen Stellen anzufordern. Geburtsurkunden können beim Standesamt des Geburtsortes beantragt werden, Heiratsurkunden beim Standesamt des Heiratsortes. Für Versicherungspolicen hilft oft eine Anfrage direkt bei der Versicherungsgesellschaft oder beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Angehörige müssen sich nicht selbst um Zuständigkeiten kümmern – wir kennen die Abläufe und übernehmen die Organisation.
Die Dokumente sollten möglichst in den ersten Tagen nach dem Todesfall vorliegen, da sie für die Beurkundung benötigt werden. AETAS empfiehlt, die Unterlagen bis zum ersten Beratungsgespräch bereitzuhalten. Fehlende Dokumente können parallel nachgefordert werden.
Eine Familienversicherung bleibt nach dem Tod meist noch einen Monat bestehen. AETAS reicht die Sterbeurkunde auf Wunsch bei der Krankenversicherung ein und informiert Angehörige über notwendige Schritte, damit keine Fristen oder Ansprüche verloren gehen.
Ja. Bei AETAS können Angehörige ihren Verstorbenen selbst waschen, eincremen und ihm vertraute Kleidung anziehen. Unser Team begleitet Sie während dieser Zeit und unterstützt bei diesem rituellen Akt. Diese letzte Waschung ermöglicht körperliche Nähe, die viele Hinterbliebene als tiefgreifend und hilfreich für den Trauerprozess erleben. Bei Bedarf übernehmen wir die Versorgung auch vollständig.
Ja, in fast allen Fällen. Bei AETAS setzen wir alles daran, auch nach schweren Verletzungen, Unfällen, Suiziden oder Gewalttaten einen Abschied am offenen Sarg zu ermöglichen. Wir versorgen Verstorbene so, dass Angehörige ein versöhnliches Bild mitnehmen können. Selbst erdachte Vorstellungen von Verletzungen sind oft belastender als der reale, behutsam vorbereitete Anblick.
Nein. Ein „Leichengift“ existiert nicht. Wenn keine schweren infektiösen Erkrankungen vorliegen, können Sie Ihren Angehörigen bei AETAS bedenkenlos anfassen, waschen, ankleiden und bewegen. Diese Vorstellung stammt aus Zeiten vor moderner Hygiene und hält sich hartnäckig als Mythos. Bei spezifischen Erkrankungen klären wir Sie vorab über notwendige Schutzmaßnahmen auf.
Sie können die Kleidung auswählen, die Ihrem Angehörigen besonders entsprach: beispielsweise ein Lieblingshemd, einen Anzug, ein Dirndl, einen Pullover oder andere vertraute Kleidungsstücke. Auch Unterwäsche und Socken können mitgebracht werden. Bei einer Feuerbestattung empfehlen sich möglichst natürliche Materialien.
Berührungsängste sind völlig normal. Wir begleiten Sie behutsam und helfen dabei, Unsicherheiten abzubauen. Viele Angehörige beginnen damit, die Hand ihres Verstorbenen zu halten oder das Gesicht zu berühren. Oft entsteht daraus ein sehr wertvoller und tröstlicher Moment des Abschieds. Sie entscheiden jederzeit selbst, was sich für Sie richtig anfühlt.
AETAS Lebens- und Trauerkultur ist das einzige Bestattungsinstitut in München, das über eine eigene Trauerhalle verfügt. Anders als auf dem Friedhof gibt es hier keine starre zeitliche Taktung: Sie gestalten die Trauerfeier in Ihrem Tempo, mit Raum für Musik, Bilder, Rituale und Worte, die das Leben des Verstorbenen wirklich würdigen.
Die Trauerhalle dient der gemeinsamen Trauerfeier mit Sarg oder Urne, an der eine größere Trauergemeinschaft teilnimmt. Die Abschiedsräume sind für die persönliche Abschiednahme im engsten Kreis am offenen oder geschlossenen Sarg gedacht – mit Zeit für Kerzen, Stille und individuelle Rituale, z.B. dem Bemalen des Sarges oder der Urne vor Beisetzung oder Einäscherung.
Die AETAS Trauerhalle bietet Raum für individuelle und persönliche Abschiedsfeiern. Aus unserer Erfahrung sind 45 Minuten bis 1 Stunde für eine Trauerfeier oft ein guter Rahmen, damit Musik, Reden und Rituale ausreichend Platz finden und die Aufmerksamkeit der Trauergäste erhalten bleibt. Umfangreichere Feiern mit mehreren Beiträgen oder musikalischer Begleitung können selbstverständlich individuell gestaltet werden. Gemeinsam finden wir den passenden Rahmen für einen würdevollen Abschied.
Ja. Die AETAS Trauerhalle ist ein konfessionell neutraler Raum, der sich gleichermaßen für freie, weltliche, christliche, interreligiöse oder spirituelle Trauerfeiern eignet. Die Zeremonie kann von einem freien Trauerredner, einer geistlichen Person oder den Angehörigen selbst gestaltet werden – ganz nach dem Wesen des Verstorbenen.
Ja, ausdrücklich. Bei AETAS sind Kinder bei der Abschiednahme willkommen. Unsere Abschiedsräume sind so gestaltet, dass auch Kinder sich in ihrem eigenen Tempo dem Verstorbenen nähern können. Ein bewusster Abschied hilft Kindern, den Verlust zu begreifen und in den eigenen Trauerprozess hineinzufinden.
Wir empfehlen, möglichst früh nach dem Todesfall Kontakt mit uns aufzunehmen. Die AETAS Trauerhalle steht ausschließlich Angehörigen offen, die von AETAS Lebens- und Trauerkultur begleitet werden. Gemeinsam besprechen wir Ihren Wunschtermin und prüfen die Verfügbarkeit. In besonderen Fällen, etwa wenn ein Todesfall außerhalb Münchens eingetreten ist und die Urnen-Trauerfeier dennoch in München stattfinden soll, beraten wir Sie gerne individuell.
AETAS übernimmt alle formalen Schritte nach einem Todesfall: die Beurkundung beim Standesamt, die Beantragung der Sterbeurkunden sowie den notwendigen Schriftverkehr mit Behörden. So entlasten wir Angehörige und schaffen Raum für Abschied, Trauer und persönliche Entscheidungen.
Ja. AETAS bietet persönliche Beratungsgespräche sowohl im AETAS-Haus als auch bei Ihnen zu Hause an. Viele Angehörige empfinden ein Gespräch in vertrauter Umgebung als entlastend – besonders in den ersten Stunden oder Tagen nach einem Todesfall. Wir empfehlen aber, dass Sie sich auf den Weg zu uns machen, da es wichtig ist unser Bestattungshaus und die Räumlichkeiten kennenzulernen, um zu wissen, was alles für einen Abschied möglich ist.
Ja. Bei AETAS können Verstorbene in ihrer eigenen Kleidung bestattet werden. Auch persönliche Gegenstände wie eine Decke oder kleine Erinnerungsstücke sind möglich. Auf Wunsch begleiten wir Angehörige dabei, den Verstorbenen selbst anzukleiden und einzubetten.
Die Trauerfeier kann in der eigenen Trauerhalle bei AETAS, auf dem Friedhof, in einer Kirche oder an einem anderen passenden Ort stattfinden. AETAS gestaltet jede Trauerfeier individuell – abgestimmt auf die Persönlichkeit des Verstorbenen und die Wünsche der Angehörigen.
Wenn keine kirchliche Trauerfeier gewünscht ist, vermittelt AETAS erfahrene freie Trauerredner:innen. Diese gestalten eine persönliche, weltliche Rede, die das Leben und die Geschichte des verstorbenen Menschen würdevoll in den Mittelpunkt stellt. Auch sie selbst können die Rede vorbereiten und halten, wenn es ihnen möglich ist oder auch nur einen Teil davon.
Bei AETAS beraten wir Sie zu verschiedenen Grabarten für Urnenbestattungen in München: klassische Urnenerdgräber, Erdgräber für Särge (in denen auch Urnen beigesetzt werden können), Urnennischen in Kolumbarien sowie Urnengemeinschaftsanlagen wie die Mosaikgärten im Westfriedhof. Die Grabarten unterscheiden sich nach Größe, Lage, Pflegeaufwand und Gestaltungsmöglichkeiten.
Das hängt von der Grabart ab. Bei einem klassischen Urnenerdgrab sind Sie als Grabinhaber verpflichtet, das Grab in verkehrssicherem Zustand zu halten. AETAS weist Sie jedoch gerne auf pflegefreie Alternativen hin: Urnenerdgräber mit Rahmenbepflanzung, Urnennischen im Kolumbarium oder die Mosaikgärten im Westfriedhof werden von den Städtischen Friedhöfen München gepflegt.
Ja, in München gibt es mehrere pflegefreie Optionen für Urnenbestattungen. AETAS kann Sie zu Urnenerdgräbern mit Rahmenbepflanzung beraten, die von den Städtischen Friedhöfen bepflanzt und gepflegt werden. Auch Urnennischen in Kolumbarien sowie die Mosaikgärten im Westfriedhof erfordern keine Grabpflege durch Angehörige.
Ein Kolumbarium ist eine Urnenwand oder Urnenhalle mit einzelnen Nischen zur Aufbewahrung von Urnen. In München finden sich Kolumbarien in Urnenhallen, Urnenmauern und ehemaligen Grabkapellen auf verschiedenen Friedhöfen. AETAS informiert Sie gerne über verfügbare Standorte. Eine Urnennische im Kolumbarium benötigt keine Pflege und eignet sich für Angehörige, die kein Erdgrab betreuen möchten.
Ja, bei einer Urnenbestattung können Sie die Trauerfeier vom Beisetzungstermin trennen. AETAS organisiert auf Wunsch zunächst eine Trauerfeier mit Sarg – auf einem Friedhof, in einer Kirche oder in einem privaten Trauerraum. Die Einäscherung erfolgt anschließend, und die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. So haben Angehörige die Möglichkeit, am geschlossenen Sarg Abschied zu nehmen.
Gibt es Fragen rund um Bestattung und Abschiednahme, auf die Sie hier keine Antwort gefunden haben? Schreiben Sie uns an info@aetas.de. Wir werden versuchen, Ihnen so schnell wie möglich zu helfen.
Ihr AETAS-Team.
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