Fort- und Weiterbildung
Trauer ist nicht mehr zeitgemäß, sie hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wir erleben bei unserer täglichen Arbeit, dass die Trauerkultur, wie sie früher gelebt wurde, kaum mehr existiert. Trauer ist aber eine so intensive emotionale Belastung, dass man riskiert, krank zu werden, wenn man sich ihr nicht stellt. Wer die Trauer als natürliche und sinnvolle Reaktion aktiv annehmen kann, tut den ersten Schritt zurück in sein eigenes, verändertes Leben. Wir möchten den Raum geben, damit die Kultur des Trauerns als natürlicher Bestandteil einer Gesellschaft wieder stattfinden kann. Im kleinen Rahmen geschieht dies bereits in unserem Haus, es geht uns aber um mehr: das AETAS-Haus soll zu einem Forum für Fachleute und Fachtagungen werden. Auch die professionelle Ausbildung qualifizierter Trauerbegleiter gehört für uns zu unserem Ziel, die Trauer und mit ihr den Tod nicht mehr zu tabuisieren.


