Wir suchen TrauerbegleiterIn/
BestatterIn

Wir suchen ab sofort für unser Unternehmen eine TrauerbegleiterIn/BestatterIn in Vollzeit (40 Stunden) – sehr gerne Quereinsteiger.

Sie müssten mitbringen:

• Flexibilität
• Teamfähigkeit
• Emotionale Belastbarkeit
• Hohe Stresstoleranz

Sie wären für folgende Tätigkeiten eigenverantwortlich zuständig:

• Gesprächsführung zur Organisation der Beerdigung/Trauerfeier
• Organisation der Abholung der Verstorbenen
• Vorbereitung der Abschiede/offene Aufbahrungen in unseren Räumen
• Begleitung der Angehörigen bei Abschieden am offenen Sarg
• Organisation und Beauftragung von Trauerdrucksachen, Anzeigen und Sterbebildern
• Begleitung und Aufbau der Schmückung in den Aussegnungshallen bei Beerdigungen/Trauerfeiern (mit Blumen, Tüchern und Kerzen), Verteilen von Sterbebildern
• Betreuung und Ansprechpartner der Angehörigen vor Ort an den Friedhöfen
• Zuständigkeit und Fertigstellen der Angehörigenmappen zur Rechnungsstellung
• Benachrichtigung der Krankenkassen und Rentenkasse
• Bereitschaftsdienst am Wochenende und unter der Woche (alle 5-6 Wochen)

Bei Interesse bitte Bewerbungen an Frau Nicole Rinder n.rinder@aetas.de oder per Post an:
AETAS Lebens-und Trauerkultur, Baldurstraße 39, 80638 München.

Fachbeitrag zum Thema Trauer bei Kindern in der Kita

Nicole Rinder, Florian Rauch

Mit welchen Worten erklärt man Kindern das Sterben und den Tod? Was hilft Kindern, wenn sie einen lieben Menschen verloren haben? Vor diesen Fragen stehen nach einem Todesfall nicht nur Eltern und Verwandte, sondern auch Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten.

Das Fachmagazin „KiTa aktuell“ bat für seine Spezialausgabe „Abschiede und Verluste: Trauernde Kinder begleiten“ Nicole Rinder und Florian Rauch von AETAS um einen Experten-Beitrag.

Beitrag lesen

TV Bayern Live – Sendung zum Thema Tod

Was hilft, wenn ein geliebter Mensch plötzlich stirbt? Was hat der Tod des eigenen Sohnes mit Nicole Rinder gemacht? Diese und weitere Fragen stellte Moderator Philipp Bächstädt Nicole Rinder in der einstündigen Sendung TV Bayern Live vom 3. März 2018, die sich ganz dem Thema Tod widmete.

Sendung in der Mediathek von TV Bayern ansehen (Interviews mit Nicole Rinder ab Min. 17:35  und 22:34)

Bayerisches Fernsehen – „Stationen“

Vier Wochen vor der Geburt erfährt Nicole Rinder, dass ihr Sohn sterben wird. Vier Tage nach der Geburt stirbt ihr einziges Kind. In der BR-Sendung „Stationen“ spricht Nicole Rinder über die tröstende Erfahrung, ihren toten Sohn anzukleiden und einzubetten und sich von ihm zu verabschieden. Sie berichtet über ihren Weg von der Arzthelferin zur Bestatterin.

Die BR-Sendung „Stationen“ fragt, wie Menschen denken und glauben und will den Zuschauern ermöglichen, Religion zu erleben und ihre eigene Orientierung in einer komplizierten Welt zu finden. Für das „Stationen“-Thema „Zwischen Trauma und Trauer – Vom Leben mit dem Tod“ machte sich Moderatorin Irene Esmann auf die Suche nach Möglichkeiten, Traumata zu überwinden und Trauer zu bewältigen – und fand Antworten auch bei Nicole Rinder.

Sendung in der BR-Mediathek ansehen (Beitrag über Nicole Rinder ab 9:35 Min)

Geschützt: Herzen

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Neuerscheinung –
Wie Kinder trauern

„Wie Kinder trauern – Ein Buch zum Verstehen und Begleiten“

Wenn Kinder trauern, wenn sie Fragen zu Tod und Sterben haben, brauchen sie Halt und Orientierung. Das Buch „Wie Kinder trauern“ will Eltern und anderen Bezugspersonen helfen, Kindern in Zeiten der Trauer beizustehen.

„Sterben mitzuerleben hat das Potenzial, Kinder krank zu machen“, sagt Tita Kern, fachliche Leiterin der AETAS Kinderstiftung und eine der Autorinnen des Buches. Als Psychotraumatologin weiß sie, wann die Grenze zwischen Trauer und Trauma überschritten ist. Sie hat Hunderte Kinder nach traumatischen Verlusten begleitet und kennt die vielen Facetten der Kindertrauer: die Fragen, das Schweigen, die Wut, Appetitlosigkeit, Rückzug. Sie kennt aber auch die erdrückende Last, mit der Erwachsene leben, wenn sie selbst trauern und zugleich eine Stütze sein wollen.

Nicole Rinder und Florian Rauch leiten gemeinsam das Bestattungsinstitut AETAS Lebens- und Trauerkultur und die AETAS Kinderstiftung. Seit dem Jahr 2000 begleiten sie trauernde Menschen; dabei lag ein Schwerpunkt ihrer Arbeit immer auf betroffenen Kindern. In ihrer Tätigkeit erleben sie Kinder vor allem in der Zeit vom Tod bis zur Bestattung. Aus ihrer langjährigen Erfahrung wissen sie, wie entscheidend diese Zeitspanne für den weiteren Verlauf der Trauer ist.

Damit Kinder ihre Trauer in einem verständnisvollen, schützenden Umfeld leben können, müssen Erwachsene zunächst einmal  verstehen, wie Kinder Trauer erleben. Dies wird nicht nur abstrakt erklärt, sondern in Zitaten und selbstgemalten Zeichnungen kommen die Kinder selbst zu Wort. Zum anderen stehen Erwachsene vor der Herausforderung, selbst zu trauern und zugleich Halt bieten zu wollen. Auch ihnen widmen sich die Autoren mit Verständnis und Mitgefühl. Sie bieten Erklärungen und Rat für Erwachsene ohne erhobenen Zeigefinger. Sie wollen ihnen helfen, selbst Trauer zuzulassen, Kraft zu finden und Angst abzubauen. Für die Gespräche mit Kindern finden sich im Buch ganz konkrete Hilfestellungen mit Formulierungsvorschlägen.

Das Buch will Mut machen, den Weg der Trauer gemeinsam mit den Kindern in Offenheit zu gehen, auch wenn er schwer sein mag. Ziel ist es nicht, die Trauer schnellstmöglich zu beenden. Vielmehr geht es den Autoren darum zu zeigen, wie Gefühle der Trauer in das Leben integriert werden können und wie es möglich ist, damit gut weiterzuleben.

Tita Kern, Nicole Rinder, Florian Rauch

Wie Kinder trauern
Ein Buch zum Verstehen und Begleiten

192 Seiten, Klappenbroschur
17,99 € [D] | 18,50 € [A] | 24,50 CHF
Kösel-Verlag 2017 | ISBN: 978-3-466-37174-7

Hier erhältlich: „Wie Kinder trauern“

 

Evelyn Guldner

Evelyn Guldners Berufsleben spielte sich jahrelang am Schreibtisch ab. Die Bürotätigkeit machte sie immer unzufriedener. Schon lange hatte sie den Wunsch gehegt, eine Aufgabe zu finden, bei der sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite stehen kann. Durch eigene Lebenserfahrungen fühlte sie sich schließlich gefestigt genug, sich mit dem Tod und dem Umgang damit auseinanderzusetzen. Dieser Weg führte sie im Sommer 2016 zu AETAS, wo sie seitdem als Trauerbegleiterin arbeitet.

„In unserer heutigen Gesellschaft sind wir versucht, den Tod, der ja selbstverständlicher Teil des Lebens ist, zu verdrängen. Die Arbeit bei AETAS gibt mir die Möglichkeit, Menschen in der schweren Zeit nach dem Tod eines geliebten Menschen zu begleiten, ihnen zu ermöglichen, die nächsten Schritte mitzugestalten und ihrer Trauer Raum zu geben.“

AETAS – Unsere Bücher

Das letzte Fest

Wenn wir begreifen, dass Sterben, Tod und Trauern ebenso zum natürlichen Lebensbogen jedes Menschen gehören wie die Freude über Liebe, Heirat und Geburt, kann eine neue Form der Trauerkultur entstehen, wie wir sie bei AETAS pflegen.

In unserem Ratgeber bieten wir ganzheitliche und überkonfessionelle Ansätze, um die Zeit des Abschieds individuell und würdevoll zu gestalten. Einfühlsam wenden wir uns dabei gleichermaßen an Angehörige, Trauerbegleiter und an Menschen, deren Tod bevorsteht und die ihr „letztes Fest“ aktiv mitgestalten möchten.

Hier erhältlich: „Das letzte Fest“

Damit aus Trauma Trauer wird

Von jedem Suizid sind durchschnittlich fünf bis acht Personen unmittelbar betroffen. Die Hinterbliebenen stehen vor einer der größten Herausforderungen ihres Lebens. Sie kämpfen nicht nur mit dem Schmerz des Verlustes, sondern auch mit der Frage nach dem Warum, mit einem Gefühlswirrwarr aus Schuld, Verzweiflung und Wut.

Wir möchten dem Tabuthema Suizid offen begegnen und den Hinterbliebenen eine Stimme geben. Viele Fallbeispiele aus unserer täglichen Praxis zeigen Betroffenen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein sind.

Unser Buch richtet sich an die, die weiterleben müssen mit einem Suizid.
Denn wir Menschen verfügen auch über riesige Kräfte, um mit dem Erlebten umzugehen. Wir wollen Angehörigen helfen, ihren Weg der Trauer und schließlich auch der Versöhnung zu finden.

Das Buch bietet auch zahlreiche heilsame Übungen für Angehörige und Nahestehende, aber auch für Trauerbegleiter. Zudem liegt ein eigener Schwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern, die Traumatisches erlebt haben.

Hier erhältlich: „Damit aus Trauma Trauer wird“

Wie Kinder trauern

Das Buch will Mut machen, den Weg der Trauer gemeinsam mit den Kindern in Offenheit zu gehen, auch wenn er schwer sein mag. Ziel ist es nicht, die Trauer schnellstmöglich zu beenden. Vielmehr geht es den Autoren darum zu zeigen, wie Gefühle der Trauer in das Leben integriert werden können und wie es möglich ist, damit gut weiterzuleben.

Hier erhältlich: „Wie Kinder trauern“

Der Tod bringt mich nicht um
Warum ich Bestatterin geworden bin

In „Der Tod bringt mich nicht um“ erzählt Nicole Rinder, wie sie diesen Weg gegangen ist, und gibt einen Einblick in den Alltag einer Bestatterin. Dabei verbindet sie die Erfahrungen der persönlich Betroffenen mit der professionellen Perspektive der Trauerbegleiterin. Ihr Weg zeigt, dass es möglich ist, das Leben nach einem schmerzlichen Verlust nicht nur auszuhalten, sondern dem eigenen Leben eine neue und gute Richtung zu geben.

Hier erhältlich: „Der Tod bringt mich nicht um“

AETAS bedeutet „Lebenszeit“ und „Zeitspanne des Lebens“

Unsere Philosophie

AETAS Lebens-und Trauerkultur gibt Raum für eine neue und moderne Kultur des Trauerns, die ihre Wurzeln in bewährten Traditionen hat. Mit seinem ganzheitlichen Ansatz ermöglicht AETAS ein individuelles Abschiednehmen, das so als natürlicher Bestandteil der Gesellschaft wieder seinen Platz erhält.

Wir bieten Menschen Raum und Zeit zum Trauern und Abschied nehmen, zum bewussten Leben, für das seelische Wohlbefinden, zur Bildung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, für die intensive Begleitung der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, den Kindern.

Die jahrelange Erfahrung, wie wertvoll die Zeit zwischen Tod und Beisetzung ist, prägt und trägt die Arbeit von AETAS Lebens- und Trauerkultur. Und sie hat gezeigt, wie notwendig die aktive Gestaltung dieses Zeitraums für die individuellen Bedürfnisse der Zurückgebliebenen ist.

Ziel unserer Arbeit ist es, dass Betroffene mit dem Verlust gut weiter leben können und nicht daran zerbrechen. Wir geben Impulse, um aus dem passiven Erleiden in eine aktive und gestaltete Trauer zu kommen, die es möglich macht, einen ganz individuellen Weg des Abschieds zu gehen.