Sebastian Krätz

Sebastian Krätz machte zunächst eine Ausbildung zum Maurer. Durch die Freundschaft zu Thomas Strobl hörte er immer wieder von der Arbeit bei AETAS. Die Philosophie und der besondere Umgang mit den Angehörigen interessierten ihn zunehmend. Nach einem kurzen Einblick wurde ihm klar, dass auch er diese Arbeit gerne täglich machen möchte. So kam er 2014 zu AETAS.

„Ich möchte den Hinterbliebenen einen schönen und pietätvollen Abschied ermöglichen. Ich finde, die Art, wie ein Verstorbener zur letzten Ruhe geleitet wird, soll noch einmal die Liebe und Achtung widerspiegeln, die ihm im Leben entgegengebracht wurde, und das ermöglichen wir hier bei AETAS.“

Frank Steuer

Frank Steuer lernte zunächst Veranstaltungskaufmann, anschließend leistete er seinen Zivildienst in der Pathologie in Schwabing ab. Dabei lernte er die Bestatter kennen und insbesondere die Arbeit von AETAS kennen und schätzen. Er wechselte 2009 zu AETAS und schloss 2011 die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft ab. In ihm wuchs immer mehr der Wunsch, Angehörigen auch nach sehr schweren und tragischen Unfällen einen Abschied zu ermöglichen. Deshalb bildete er sich weiter fort und legte 2014 die Prüfung als Thanatopraktiker ab. Zur Thanatopraxie gehören alle Schritte, die für eine ästhetisch einwandfreie Aufbahrung notwendig sind. Dabei wird bei allen Behandlungsvorgängen streng nach dem Ehrenkodex gehandelt, nach dem jeder Verstorbene als Mensch und nicht als Leichnam anzusehen ist.

„Mir geht es nicht darum, den Tod zu beschönigen und ihm eine Maske aufzusetzen, sondern vielmehr darum, dem Verstorbenen seine ihm zustehende Würde zu geben und sein natürliches Antlitz zu erhalten.“

Hans Strobl

Hans Strobl arbeitete von 1980 bis 2002 als Türen- und Fensterrenovierer. Durch einen Zufall wurde er auf AETAS aufmerksam. Nachdem er einen Einblick bekommen konnte, wusste er sofort, dass er dort richtig ist. Seit 2003 ist er Teil des Bestatterteams. Er hatte keine Berührungsängste mit den Betroffenen und den Toten. Ihm war sofort klar und bewusst, wie wichtig der würdevolle Umgang  für die Angehörigen ist. So erzählte er es immer wieder begeistert seinem Sohn, so dass auch dieser kurz darauf dazustieß und bis heute das Team von AETAS mit unterstützt.

„Als ich bei AETAS als Bestatter anfing und die Philosophie sowie den Umgang mit Betroffenen kennenlernen durfte, wusste ich, dass ich die richtige Tätigkeit gefunden hatte.“

Thomas Strobl

Seit 2003 sind Vater Hans Strobl und sein Sohn Thomas Strobl bei AETAS. Durch Erzählungen seines Vaters lernte Thomas AETAS kennen und merkte, dass ihn diese Art zu arbeiten und Menschen zu unterstützen immer mehr interessierte. Er fing als Bestattungsgehilfe an, aber das reichte ihm nicht. Er wollte sein Wissen erweitern und schloss 2007 die Ausbildung als Bestattungsfachkraft für Wirtschaft und Verwaltung ab.

„Bei AETAS arbeite ich, weil ich die große Verantwortung übernehmen darf, Menschen in ihrer schwersten Zeit und zugleich  intimsten Familiensituation als Ansprechpartner zu begegnen. Es ist mir sehr wichtig, bei Abholungen der Verstorbenen sowie bei Abschieden und Trauerfeiern genau nach den Wünschen des Verstorbenen und der Angehörigen zu arbeiten, um damit eine wohltuende Atmosphäre zu schaffen und zugleich ein unvergessenes  Letztes Fest.“

Frank Vonhoff

Frank Vonhoff wurde in Thüringen geboren. Dort machte er in der damaligen DDR die Facharbeiterausbildung zum Grobkeramwerker. Nach der Wende 1990 musste er sich beruflich umorientieren. 1992 arbeitete er erstmals als Bestatter und fand die Liebe zu diesem Beruf. Auf der Suche nach einem neuen Bestatter wurde er auf AETAS aufmerksam. Die Philosophie war ihm neu, und er merkte gleich, dass sie ihm entsprach. Nicht nur der Umgang mit den Angehörigen, auch der respektvolle und freundliche Umgang untereinander gefielen ihm. Obwohl die Arbeit oft auch traurig ist, schätzt er die familiäre Atmosphäre und geht mit Freunde zur Arbeit. Dies macht er jetzt seit 2012.

„Der Tod ist eine Sache, über die die Gesellschaft nicht spricht, aber was ist, wenn? Dann sind wir da. Wir holen die Verstorbenen nicht nur einfach ab. Wir gehen behutsam und sorgsam mit dem Verstorbenen um, denn seine Würde ist uns wichtig. Der Beruf des Bestatters ist eine Berufung, entweder man liebt es, oder man kann es gar nicht. Ich liebe es!“